Geld für Eltern, Geld für Kinder =
vox7.com/vwu-fam5.htm
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A. Geld für Eltern, Geld für Kinder (-'VWW-FAM5-A -)
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A.1. Insgesamt gesehen...
Geld ist nötig für Eltern, Geld für Kinder,
... statt wie gegenwärtig das Kinderhaben zu bestrafen.
Mehr Kinder - dies elimiert auch wie allgemein bekannt einen Hauptteil des Rentendefizit-Problems.
Wer Kinder hat, sehnt sich nicht nach Frührente am Urlaubsstrand.
Da gibt es ein Ziel für mehr Arbeiten, das es wert ist.
A.2. ,,Staatlicher Mord am ungeborenen Leben''?
Zur Zeit verordnet das politische System je nach Betrachtungsweise
rund 80 000 bis 200 000 Euro unmoralische indirekte ,,Geldstrafe'' pro Kind.
Begeht der Staat damit ,,Mord am ungeschaffenen Leben''?
A.3. Wieso wird die Bedeutung des Geldes für Kinderhaben bestritten?
daß das Kinderhaben nicht durch Geld beeinflussbar ist, ist der Vorwand von
Leuten, die die soziologisch und psychologisch analysierbaren sehr materiellen
Realitäten der menschlichen Natur nicht mögen.
Manche mögen auch fürchten, daß ihre beschlossene Kinderlosigkeit
finanziell unrentabel werden könnte.
Wer möchte schon auf das falsche Pferd gesetzt haben, auf Karriere statt Kind,
auf Auto und Urlaub statt auf Menschenleben...
Hinzu kommt, daß auch Eltern mit Kindern sich oft oder meist dagegen
sträuben, daß Kinderhaben durch Geld motivierbar sei.
Sie empfinden dies oft oder meist als eine Beleidigung für ihre sehr viel
anderen Motive. Für die meisten jetzigen Eltern ist dies auch sicherlich wahr -
so wie die Dinge jetzt gelagert sind.
Es wird die nicht-materielle Sichtweise sogar wahr sein für die meisten zusätzlichen Eltern,
sofern es mehr Geld für Kinder gibt.
Kinder haben wollen, das ist nun einmal ein komplexer Entscheid, dessen Komponenten sich im Lebensablauf
ständig neu und ständer anders formieren.
A.4. Mehr Geld für Kinder wird nur mit etwas Zeitverzug mehr Kinder bringen.
Natürlich bewirkt sehr viel Geld für Kinderbesitzende im ersten Durchgang nicht genug.
Natürlich muß die gesamte Gesellschaft ihre gesamte Wertordnung umdenken
und ihr Verhalten ändern gegenüber Kind, Mutter und Vater.
A.5. Aber sobald Kinderhaben heisst, mehr Wohlstand zu haben,...
... wird man sehen, wie rasch wie von selbst das Prestige der Familien mit Kindern nach oben schnellt.
Und sobald das Prestige oben ist und die Kaufkraft der Kinderbesitzenden
die Werbebranche zur Neuausrichtung aktiviert, wird man sehen,
wie auch alle Welt Kinder haben möchte, weil die Werbeplakate so schön voll sind davon.
So sind Menschen nun einmal konstruiert.
Wo der Wohlstand ist, da ist sehr plötzlich auch der Trend.
Der Trend läuft dem Geld hinterher wie ein treuer Hund.
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B. Einzelaspekte zu ,,Meht Geld für Kinder'' (-'VWW-FAM5-B -)
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B.1. Lohnend ist es SOFORT: Mehr Geld für Eltern, Geld für Kinder
... statt wie gegenwärtig das Kinderhaben zu bestrafen.
Zusätzlicher Kinderanteil elimiert wie allgemein bekannt auf Dauer einen wesentlichen Teil das
aktuellen Problem der Rentenkassen-Defizite.
Was weniger bekannt ist: Dieser Vorteil wirkt auch finanziell gesehen sofort.
Denn die Hochrechnung der zukünftigen Alterspyramide erlaubt
sofort einen Finanzanleihen-Vorgriff auf die neue Demographie-Struktur.
B.2. Ein Volk stirbt aus -
- und wer dies statistische Faktum laut ausspricht, macht sich unbeliebt.
Ein Volk stirbt aus - jedenfalls das bisherige - ,
und dies wegen kollektiver intellektueller Überforderung
der Mehrheit seiner politischen Kaste zur Komplexität dieses Problems.
So tief geht die kollektive Scham über die kollektiv-egoistisch verschuldete Wahrheit,
daß sie nicht einmal mehr laut ausgesprochen werden darf,
ohne sich Gegner zu machen.
Zur Zeit verordnet das politische System je nach Betrachtungsweise
rund 100 000 Euro unmoralische indirekte ,,Geldstrafe'' pro Kind.
Kein Wunder, daß 40 % der Frauen mit höherer Berufsausbildung nicht wollen,
weil bei ihnen die Finanznachteile in relativen wie auch in absoluten Ziffern
am höchsten liegt.
Letztlich ist nicht Geburtenverhütung die Ursache.
Sie gibt es in verschiedenen Formen seit
mindestens 10 000 Jahren und vermutlich viel länger
.
Das geringe Einsichtvermögen der staatslenkenden Kreise in die komplexen Zusammenhänge ist Ursache.
Ursache des Problems ist die fehlende Fähigkeit dieser Kreise,
das System der Sozialversicherung und des Arbeitsmarktes menschen- und familiengerecht auszugestalten.
Polemisch gesagt, kann man einen kollektiven ,,Mord am ungeschaffenen Leben'' vorwerfen.
B.3. Lernen Männer nicht mehr, Männer und also Väter zu werden?
Worin der Mann sich von der Frau fundamental unterscheidet oder auch nicht,
diese Diskussion soll anderen überlassen bleiben.
Fest steht aber jedenfalls, daß eine Rolle und Funktion nur optimal ausfüllen kann,
wer durch Vorbilder angeleitet wurde.
Was für Vorbilder hat der zukünftige Mann und Vater?
- Meist den eigenen Vater. Ansonsten wird er vor der Schulzeit und während der Schulzeit
überwiegend von Frauen betreut.
daß Lehrer mehrheitlich zu dem ausbilden, was sie selber sind, ist ein allgemeines Problem
des Schulwesens. Wenn mehrheitlich Frauen und Mütter die zukünftigen Männer und Väter unterrichten,
so kann dies nicht ohne allgemeine Auswirkungen bleiben.
Frauen werden sagen, daß auf diese Weise den zukünftigen Männern beigebracht wird,
zivilisierter, sozialer und diplomatischer zu werden - Ausgleich statt ,,Krieg''.
Zu fragen ist aber auch, ob die zukünftigen Männer ein wenig verlernen, zukünftig auch
Ehemänner und Vater zu werden.
Die Klagen von Frauen, daß die Ursachen für Kinderlosigkeit eher bei den Männern
als bei den Frauen zu suchen seien, sollten auch in Verbindung mit diesem Gesichtspunkt betrachtet werden.
Auf diesen Gesichtspunkt wurde hier kurz hingewiesen. Eine ausführlichere Erörterung hierzu ist nicht beabsichtigt.
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C. Mögliches Zusatzrisiko: Steigende Unfruchtbarkeitsraten. (-'VWW-FAM5-C -)
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C.1. Wachsender Auswirkung von Unfruchtbarkeit?
Inwieweit ein Teil der sinkenden Geburtenraten durch Steigen der Unfruchtbarkeit
bedingt ist (Frau und Mann), ist allgemein ausreichend diskutiert,
erfordert eine detaillierte Darstellungsweise
und soll deshalb an dieser Stelle nicht intensiv behandelt werden.
Neben dem Ansteigen des mittleren Alters beim Entschluss zum ersten Kind
wird auch zunehmende Umweltverschmutzung als Ursache genannt.
Auch dies kann nur durch detaillierte Analyse objektiv erfasst werden
und soll deshalb hier ebenfalls nicht nähere behandelt werden.
Zu berücksichtigen ist auch, daß die Überlagerung von eventuell wachsenden
Unfruchtbarkeitsraten sodann bereits rein rechnerisch
zu einem deutlich höheren Anstieg der Unfruchtbarkeit von Paaren führt.
Beispiel: Steigt die mittlere Unfruchtbarkeitsrate beim Mann und bei der Frau um je 5 %,
so steigt die Gesamtunfruchtbarkeit von Paaren im Mittel weder um 5 noch um 10 %,
sondern um einen Zwischenwert etwas unterhalb von 10 %.
Im Gegensatz hierzu wird die Auswirkung von Unfruchtbarkeit aber gemindert,
sofern Unfruchtbarkeit und/oder genetischer Status,
soweit dies einmal zu einem bewussten Element der Partnerwahl
für Kinderwillige werden sollte.
Dies ist nicht abwegig. Es war beispielsweise eine gesellschaftliche Verhaltensform
in den Jahrzehnten nach dem Kernwaffenabwurf über Hiroshima.
C.2. Vermutungen zur Auswirkung von Unfruchtbarkeit?
So lange wesentliche andere Einflussgrößen das Sinken der Geburtenraten dominieren,
darf die Zunahme der Rate der Unfruchtbarkeit in der Betrachtung
vernachlässigt werden. Ihre Auswirkung ist ohnehin im Endergebnis niedriger,
weil überlagert durch entgegengerichtete Effekte, beispielsweise durch
den medizinischen Fortschritt und durch Verhaltensweisen bei der Partnerwahl.
Auf die Dauer werden die Effekte des medizinischen Fortschrittes
sich allerdings verringen.
Probleme zeichnen sich bekanntlich ab. Bestimmte Techniken führen zwar zu Geburten,
aber mit erhöhter Wahrscheinlichkeit,
daß die Kinder lebenslang gesundheitliche und/oder geistige Nachteile haben werden.
Die Zusammenhänge der steigenden Unfruchtbarkeitsraten sind sehr komplex.
Das hier geführte Archiv zu den verschiedenen mutmaßlichen Ursachen zeigt es.
Beispielsweise genügt eine ganz niedrige Belastung der schwangeren Frau mit
bestimmten Absonderungen von Kunststoffsubstanzen vermutlich, um die
Wahrscheinlichkeit der Unfruchtbarkeit bei den Söhnen merklich zu erhöhen.
Eine entsprechende deutliche Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für Unfruchtbarkeit
der Söhne beginnt wohl erheblich unterhalb der offiziellen Grenzwerte zu diesen Substanzen
für schwangere Mütter.
Allerdings mögen die meisten in dieser Hinsicht besonders anfälligen genetischen
Kombinationen der Mütter schon nach wenigen Generationen ausgestorben sein,
vielleicht nach 100 bis 200 Jahren.
Die letztlichen Auswirkungen wird man deshalb vielleicht erst durch eine
generationenübergreifende Forschungsdauer zuverlässig beurteilen können.
Derart komplexe Zusammenhänge zeigen, daß ein eventueller gravierender
zukünftiger Einfluss der Unfruchtbarkeitsraten auf die Geburtenraten ebenfalls in die
Prognosen und Denkmodelle einbezogen werden muss.
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D. Beruhigend ist: Die Idee der Kinderlosigkeit hat keine Zukunft. (-'VWW-FAM5-D -)
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D.1. Beruhigend ist trotz aller Fehler der vergangenen Jahrzehnte:
Die Vision der Kinderlosigkeit hat keine Zukunft.
Die Kinderlosen sterben mit 100-%-iger Gewissheit aus.
Mit dem Tod der Kinderlosen ist auch ihre Vision der Lebensführung tot.
Nur Eltern mit Kindern übertragen ihre Vision der Welt an die Nachwelt.
Vom jetzigen Tiefstpunkt der Geburtenrate geht es auf diese Weise sicherlich bald wieder nach oben.
D.2. Die doppelte Komponente der zukünftigen Zunahme des Willens zum Kind.
Nachdem man erstmals in der Geschichte das
Kinderhaben zuverlässig und ohne zu viele Nachteile verhindern konnte,
sterben diejenigen, die verstärkt zur Kinderlosigkeit neigen, allmählich aus.
Das ist sicherlich in jeder Generation neu mehr kulturell und weniger genetisch definiert,
aber vermutlich zu einem geringen Teil auch genetisch beeinflusst.
Die evolutionstheoretische Analyse ist also auch hierzu komplex wie so oft.
D.3. Evolutionstheoretisch gesehen: Zunahme des Willens zum Kind.
Die Menschheit der Zukunft - bezogen auf Jahrhunderte oder Jahrtausende - könnte eine
Verstärkung der genetischen Vorveranlagung des Willens zum Kind aufweisen.
Allerdings sind Langfrist-Prognosen oberhalb von etwa 100 Jahren hierzu kaum sinnvoll.
Die Auswirkung neuer medizinischer Technologien und neuer oder alter Ideologien
auf die neue globale menschliche Gesellschaft könnte sehr viel mehr Einflussvolumen haben
als die langsam arbeitenden genetischen Faktoren.
D.4. Warum streiten eigentlich so viele für mehr Kinder? Welcher Sinn für uns?
Bis sich Antworten auf die Fragen der langfristigen Demographie herauskristallisieren
werden, sind wir alle tot. Also erfüllen wir mit unserm gemeinsamen Engagement
für mehr Kinder nur unsere Pflicht während unseres knapp 100 Jahre währenden
Kurzbesuches der menschlichen Zivilisation.
Welchen Sinn es hat, wird niemand von uns miterleben...?
Diese Diskussion ist also ebenso irrational wie die lebenslange Freude der Eltern
über ihre Kinder und die lebenslange dankbare Bindung der meisten Kinder an ihre Eltern.
Zum Irrationalen rechnet auch der lebenslange Wunsch der meisten, den Eltern
immer neu durch Erfolg zu gefallen -
auch durch den Erfolg, wiederum selber Kinder zu haben.
Daß die staatliche Bestrafung des Kinderhabens und der Familienbindung
dies alles nicht hat zerbrechen können, das ist ein Wunder, das Zuversicht vermittelt.
Es macht die Kraft des Mysteriums der Entstehung der jeweils nächsten Generation bewusst,
das Myterium der Kontinuität der Zivilisation bei ständigem Generationenwechsel der Akteure.
Bisher hat keine Politik der Besserwisserei diese Kraft und Kontinuität zerstören können.
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