Die wahren Ursachen: Wie konnte sich derart viel Arbeitslosigkeit
über 3 Jahrzehnte verteilt aufhäufen? =
vox7.com/vew-orig.htm
Dieser ursprüglich etwa 10 Seiten lange Text ist im März 2009 auf einen kleinen Teil reduziert worden: Nur noch die Überschriften und einige Textfragmente sind verblieben. - Näheres zu den Gründen: Siehe am Ende dieses Textes.
Diese Website ist an sich dem Gebot unterworfen, nur objektiv und wissenschaftlich belegend zu argumentieren, damit niemand sich angegriffen fühlen kann. Leider ist das Problem der Ursachen der Massenarbeitslosigkeit ein Problem von vorwerfbaren Fehler. Es ist des weiteren extrem gravierend für die rund 30% der Leistungsgeeigneten, die an der Würde des Arbeitsplatzes nicht mehr teilhaben dürfen. Die dafür Schuldigen verdienen keine überhöfliche Umschreibung ihrer Verantwortlichkeiten.
Das einzige hier bekannte kohärente Konzept für raschen Übergang zur Vollbeschäftigung, das in Einklang mit den Gesetzen der Wirtschaftswissenschaften ist, ist das auf dieser Website Entwickelte. Verständlich, denn es war exakt mit dieser Auflage konzipiert worden. Es kann auf empirischen Erfolgsnachweis verweisen: Die Soziale Marktwirtschaft (Erfolg 1950-1965), deren Regeln einfach auf die heutigen Rahmenbedingungen angepasst wurden.
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Kandidatenbewertung zu :
Die wahren Ursachen: Wie konnte sich derart viel Arbeitslosigkeit
über 3 Jahrzehnte verteilt aufhäufen? (-'VEW-ORIG -)
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Begreift Ihr Wahlkandidat die Wurzeln der Massen- Arbeitslosigkeit? Sie sind im nachstehenden langen Text detailliert erläutert.
Die tatsächlichen Gründe sind - wie weiter unten gezeigt - deutlich anders als die offizielle Sprachreglung. Fast alle glauben aber, sich nicht erlauben zu dürfen, den Gewerkschaftsmitgliedern die Wahrheit sehr direkt zu erläutern. Deshalb lebt die Nation mit einer Kollektivlüge. Natürlich gibt es Vollbeschäftigung erst wieder, wenn alle Parlamentarier begriffen haben, wieso es zur Zeit keine gibt.
Wenig Akzeptanz bei Parlamentariern ist zu diesen wissenschaftlich belegbaren Ursachenanalysen zu erwarten. Parlamentarer waren oder sind im Hauptberuf zu einem wesentlichen Teil Angehörige des öffentlichen Dienstes oder haben regelmäßige Einkommen im Rahmen von organisierten Lobbyservice- Dienstleistern (Verbandswesen). Diese Parlamentarier haben deshalb in ihrem normalen Beruf Gehälter, die an die Entwicklung der gewerkschaftsdominierten Teile der Privatwirtschaft angekoppelt sind.
Zwar wird nach der an sich nötigen Neuordnung des Arbeitsmarktes für alle Gruppen der Bevölkerung netto mehr übrig bleiben als jetzt, weil viel mehr produziert wird, wenn das ausgemusterte Viertel der Arbeitnehmer wieder mitmachen darf. Aber das muß man erst einmal begreifen können. Der Weg zu diesem einfachen logischen Endeffekt ist verschlungen und komplex. Die entsprechende Analyse ist selbst für Wirtschaftsfachleute eine schwierige Denkaufgabe.
Also: Wenn Ihr Wahlkandidat die Gründe der Arbeitslosigkeit begreift - also die WAHREN Gründe wie im nachstehenden langen Text erläutert, dann hat er zu diesen Punkt seinen Intelligenztest erfolgreich bestanden.
Über 80 % der gegenwärtigen Parlamentarier begreifen vielleicht zur Zeit möglicherweise nicht die wahren Ursachen der Arbeitslosigkeit. Denn kollektiv akzeptierte Nichtwahrheiten dominieren hierzu die Diskussion. Was solche Parlamente zu leisten wissen, wird wohl von den meisten Bürgern als Niedergang empfunden. Die Bürger sind zunehmend enttäuscht von einer Spirale immer weiter nach unten.
Ein aphoristisch geschulter Politiker sagte einmal: Die Menge von dillettantischen politischen Rezepten steigt immer proportional zum voranschreitenden Verfall der Qualifikationen...
Wahrheit ohne Kompromiss: Die einzig wahren Ursachen der deutschen Massenarbeitslosigkeit.
| Also die Frage : Wie konnte sich derart viel Arbeitslosigkeit über 3 Jahrzehnte verteilt aufhäufen? (-'VEW-ORIG -)
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Der wahre Problemumfang der Massenarbeitslosigkeit
Die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland beträgt bei richtiger Rechung etwa 20 % der zur Arbeit Geeigneten. Zur richtigen Sichtweise muss man aber Aktivitäts- Segmente ausschließen, die keine Arbeitslosigkeit haben können. Dies gilt für die Mehrheit des öffentlicher Dienstes, ferner für die Bundeswehr u.a.m.. Denn Arbeitslosigkeit kann ja nur auf denjenigen Teil des Arbeitsmarktes bezogen werden, der Anstellungswechsel als Regelfall vorsieht. Die ,,Marktquote'' der echten Arbeitslosigkeit, und zwar bezogen auf den empirisch recht fluktuationsfähigen Teil des Arbeits-,,Marktes'', mag in Deutschland in grober Schätzung bei etwa 30 % liegen.
Die sachliche Hauptursache der Massenarbeitslosigkeit ist schwerlich zu bestreiten:
,,Das mittlere Gehaltsniveau der stark Lobby-Gestützten unter den Festangestellten ist höher als der mittlere geleistete Arbeits-Gegenwert''.
Welche Gruppen waren ursächlich für das Entstehen von soviel Massenarbeitslosigkeit?
Die übliche Schuldzuweisung für alle Übel - ,,Die Gewerkschaftsfunktionäre!'' - ist zu oberflächlich. Daß bei diesen zuweilen etwas Macht-Hybris herrscht, ist menschliche Schwäche. Es ist die gewisse Spur ,,Diktator-Veranlagung'' in der Seele des Menschen, sofern die anderen recht hörig und unterwürfig sind.
Dieser Vorwurf der Machtüberheblichkeit mancher Gewerkschaftsfunktionäre ist zwar vieldiskutiert, ist aber ziemlich unerheblich für möglicherweise arbeitsplatz- schädliche Übersteigerungen des gewerkschaftlichen Engagements. Das Kernproblem liegt beim Mitgliederverhalten und beim Politikerverhalten.
| Wer ist der Schuldige des drohenden Ruins des deutschen Wirtschaftssystems? (-'VEW-ORIG -)
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(Anmerkung: Dieser Text - einschließlich dieser Überschrift - steht hier seit 2003, kann aber wohl erst im Jahr 2009 auf allgemeine Zustimmung rechnen.)
Welche Gruppe ist Hauptschuldiger des zu hoch gestiegenen Gehaltsniveaus?
Arbeitnehmer-Egoismus : Zu entschuldigen?
(Hier wurden im März 2009 Texte aus 2003 gelöscht. Gründe: Siehe unten / Textende.)
Politiker : Zu entschuldigen?
(Hier wurden im März 2009 Texte aus 2003 gelöscht. Gründe: Siehe unten / Textende.)
Medienjournalisten : Zu entschuldigen?
(Hier wurden im März 2009 Texte aus 2003 gelöscht. Gründe: Siehe unten / Textende.)
Mindestens ein eindeutig Schuldiger aber ist auszumachen: Es ist die wissenschaftlich unhaltbare Argumentationsweise zum angeblich gemeinwohldienlichen Effekt von Erhöhungen der Löhne und Gehälter.
Vorstehend gezeigt wurde eine Art Rollenspiel von letztlich Unschuldigen in Ausrichtung auf ein Endergebnis der Massenarbeitslosigkeit. Hier müssen also mehrere Wissenschaften zum Verständnis beitragen: Volkswirtschaftslehre, Soziologie, Pschologie, Philosophie, Betriebswirtschaftslehre.
Angelpunkt dieses Rollenspiels ist ein wissenschaftlich widerlegbares Argument. Es lautet in Kurzform: ,,Gehaltserhöhung heizt den Konsum an, vermindert also die Arbeitslosigkeit und macht alle ein wenig reicher.''
Wer ein Ziel verfolgt, das seinem natürlichen und korrekten Egoismus dient, muss immer taktisch bestrebt sein, zu belegen, dass ein Mehr für sich selbst die anderen nicht schädigt, sondern sogar allen nützt. Dem Interessierten ist nicht vorzuwerfen, dass er dies versucht. Wenn es mehrheitlich verbreitet wird, so entsteht auch ein üblicher Effekt der kollektiven Akzeptanz als Wahrheit, ohne dass bei komplexen Zusammenhängen noch die Richtigkeit in Frage gestellt wird.
Hier wird auch ein Wunschbild zum Vater des Verhaltensmodells: Jeder sucht nach sozialer Anerkennung. Fast alle wollen zu diesem Zweck eine Anerkennung als guter Mensch bewirken. Also kommt gelegen, sagen zu dürfen; ,,Je mehr Gehaltserhöhung ich erkämpfe, desto mehr kämpfe ich gegen Arbeitslosigkeit.'' - Es ist ein gängiges Verhaltensmodell, ,,zugleich Egoist und Jesus Christ'' sein zu wollen. Der Arbeitnehmer, regelmäßig unerfahren in Wirtschaftstheorie, glaubt sehr gerne an diese Interpretation, sofern sie von mutmaßlich kompetenten Experten für gewichtige Organisationen vorgetragen wird.
Es ist wegen dieser menschlichen Anfälligkeit für kollektive Wahrheitsabweichung sodann die Aufgabe der wissenschaftlich Geschulten, die Richtigkeit von kollektiven Wahrheitsvermutungen zu überprüfen. Also ist die Frage, ob dies Argument des Kollektivnutzens aus erkämpften Gehaltserhöhungen stimmt oder fehlerhaft ist. Hierbei sei zugrundegelegt, dass Erhöhungen oberhalb des geltenden Durchschnitts für vergleichbare Aktivitäten erkämpft werden. Denn für eine Bewirkung nur des Durchschnitts würde es keiner Auseinandersetzung bedürfen.
Die wissenschaftliche Analyse muss leider den Behauptungen der gemeinwohldienlichen Gehaltserhöhungen widersprechen.
Beginnen wir mit der Überprüfung der Argumentation auf der Seite des Zahlmeisters, also des Arbeitgebers.
Dies sei für den typischen Fall untersucht, nämlich für für Gehaltserhöhungen, die ein Niveau oberhalb der gegenwärtigen Mittelwerte anstreben.
Hier ist nicht der Rahmen für eine sehr detaillierte Beweisführung. Diese würde mindestens einige Seiten erfordern - oder auch einige hundert Seiten. Es soll nur summarisch der meist vorliegende entscheidende Denkfehler aufgezeigt werden. Der Effekt im Wirtschaftskreislauf ist deutlich anders, und zwar wie folgt:
Wenn eine Arbeitnehmer-Kategorie mehr Gehalt (oberhalb des Durchschnitts) erkämpft, werden die ihr zuwachsenden Mehrvergütungen von den Unternehmern an anderer Stelle gespart. Das, was die einen zukünftig mehr ausgeben, werden andere weniger erhalten, also weniger ausgeben. Unter anderem werden die betroffenen Unternehmer die Belegschaft mindern, was noch eine recht harmlose Konsequenz wäre.
Im ungünstigen Fall werden die Unternehmen sich bereits im Grenzbereich der Rentabilität befinden. In diesem Fall werden sie sich sodann zum Zweck der Sicherung des Unternehmens gezwungen sehen, die Tätigkeiten ins Ausland zu verlagern an Standorte mit deutlich niedrigeren Arbeitskosten. Kein Unternehmen wird dies gerne tun, weil es die Unternehmensführung stark erschwert. Ein Unternehmen wird dies in erster Linie dann tun, wenn die Schließung im Inland aus Defizitgründen ohnehin unvermeidbar ist. Typischerweise sind erfolgte oder angedrohte Arbeitskämpfe der Auslöser für solche Entscheide.
Nun ist der weitere Teil der Argumentation zu überprüfen, nämlich der Effekt beim Geldempfänger. Das häufige Argument lautet, dass das zusätzliche Gehalt die Wirtschaft beleben würde.
Es wurde bereits gezeigt, dass die zusätzlichen Gehälter der einen zu weniger Geld für andere führen. Dies ist zumindestens der Fall, sofern man Zahlungen an Arbeitslose vorwiegend im Rahmen von Ausgleichskassen vollzieht (so das deutsche Modll). Es ist also in etwa ebenso viel Geld wie vorher im Kreislauf, nur eben bei anderen.
Vom Argument verbleibt dann ohnehin nur noch die zweite Hälfte. Diese lautet üblicherweise: Die Empfänger von mehr Gehalt würden dies in besonders viel Konsum umsetzen und hierdurch die Wirtschaft ,,anheizen''. Da im Prinzip die verfügbaren Einkommen aber nicht gestiegen sind, richtet sich der Wahrheitsgehalt dieser Aussage nach der Sparquote.
Typischerweise steigt die Sparquote aber mit zunehmendem Einkommen. Das Konsumvolumen würde also in Wahrheit normalerweise sinken.
Auch steigen typischerweise überproportional die Ausgaben mit Einkommenseffekten im Ausland: Importwaren wie Computer und andere Consumer- Technik- Waren, Reisen auch ins Ausland, Texilien. Als positiver Effekt, wenn auch von geringem Volumen, ist entgegenzusetzen, dass die Ausgaben für Gastronomie und arbeitsintensive Dienstleistungen zunehmen.
Die Summenwirkung ist üblicherweise, dass mit streikbereitem Vorgehen erreichte Gehaltserhöhungen nur dem (natürlichen und korrekten) Verteilungsegoismus der Streikenden dienen, aber die Arbeitslosigkeit mehren.
Immerhin ist möglicherweise ein wenig diskutierter Zusatznutzen: Erkämpfen von Gehaltserhöhungen vermindert die Wahrscheinlichkeit für Deflation. Die Vertragsgewohnheiten der modernen Gesellschaft sind durchweg auf eine Einbahnstraße der leichten Geldentwertung ausgerichtet. So haben Mietverträge üblicherweise Erhöhungsklauseln, aber nur ganz selten auch Senkungsklauseln.
Deflation führt zu selbstverstärkenden Effekten von Krisen. Dies ergibt sich nicht aus absolut geltenden Gründen, sondern wegen der gängigen Verhaltensmodelle und vertraglichen Üblichkeiten.
Ökonomen kritisieren zwar üblicherweise das ,,Erpressen von mehr Gehältern oberhalb des Produktivitätszuwachses''. Sie müssten aber insgeheim froh darüber sein, sofern auf diese Weise eine Geldentwertung zwischen 1,5 und 3 % pro Jahr garantiert wird.
Ganz leise darf man hinzufügen, dass auch Ökonomen nach Gehaltsrunden irgendwann später mehr auf ihrem Bankkonto erwarten dürfen. Da ihr Arbeitsplatz regelmäßig gut gesichert ist, ist dies Mehr noch nicht einmal mit den Risikien der meisten anderen ( Arbeitslosigkeit) belastet.
| Weitere Aspekte wären zu untersuchen. (-'VEW-ORIG -)
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Die vorstehende Analyse erhebt keinen Anspruch auf Gemeingültigkeit. Es kommt immer auf die Summe der Umstände an, welches Instrumentarium die Analyse meistern kann. Zu zeigen war nur, wie die übliche die Medien dominierende Hauptargumentation prinzipiell unvereinbar mit einer wissenschaftlich basierten Sichtweise ist.
| Zusammenfassung zu :
Die Gründe der deutschen Massenarbeitslosigkeit
(-'VEW-ORIG -)
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Konsequenz : Massenarbeitsloigkeit - Endpunkt von 35 Jahren Spirale nach unten.
Da gibt es einfach kein Wenn und Aber. Die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland (weitgehend verdeckt durch Statistik- Konzeption) hat ihre objektiv ermittelbare Ursache in der gehaltsmäßigen Überforderung der Wirtschaft.
Die heutige deutsche Massenarbeitslosigkeit entspricht den Arbeitsplätzen, die die Unternehmen wegen zu intensiver Erhöhung des Gehaltsniveaus schrittweise wegrationalisieren mussten oder ins Ausland verlegen mussten. Allein die ganz offziell unterhaltenen ausländischen Betriebsstätten der deutschen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt der Bildung des einheitlichen Euro-Marktes im Jahr 2002 fast so viele Arbeitnehmer wie die gleichzeitige statistische Arbeitslosigkeit in Deutschland.
Die schrittwesie über 35 Jahre wachsenden ,,Gehälter oberhalb Produktivität'' der meisten Arbeitnehmer führten entsprechend den Gesetzen der Volkswirtschaftslehre zu schrittweise 35 Jahre lang wachsender Massenarbeitslosigkeit. Es handelt sich um eine Spirale nach unten. Je mehr Massenarbeitslosigkeit, desto höher die Abgabenlast für Soziales, desto höher die Arbeitnehmeransprüche, noch mehr Geld zu erhalten als Ausgleich dafür.
Irgendwann kommt in mathematischer Gesetzmäßigkeit der Punkt, daß die real ausgezahlten Arbeitnehmervergütungen trotz nominaler Erhöhungen stagnieren. Irgendwann beginnen die echten realen Nettovergütungen zu fallen. Das ist der Anfang einer jederzeit möglichen volkswirtschaftlichen Katastrophe, nämlich einer Großkrise. An diesem Punkt ist Deutschland seit etwa 2000 angelangt.
Dieser Zeitpunkt und Zustand ist etwa wie folgt definierbar:
Sobald die lobbystarken Gruppen durch neue Gehaltserhöhungen in schon wachstumsloser Situation soviel neue Armutsmehrung auslösen, daß das System für den Sozialausgleich über mehr Abgaben die Gehaltserhöhungen sofort zurückholt.
Etwa dieser Zustand ist in Deutschland etwa seit 2000 erreicht.
Im Jahr 2009 wurde diesem Text aus dem Jahr 2003 hinzugefügt:
Im etwa 7-jährigen Zwischentief kam es 2003 noch nicht zur wirklich großen Krise. Politische Sonderereignisse stimulierten Staatsverschuldung und kasinoartig ausweitende Finanzmärkte weltweit. Dies bewirkte einen Aufschub der Großkrise - also noch mehr Ausweitung von verdeckten Verwerfungen. Damit war voraussehbar, dass es beim nächsten Tief des 7-Jahres-Zyklus vermutlich zur ganz besonders großen Großkrise kommen würde, also etwa 2010. Dies wurde bereits seit 2003 an anderen Stellen dieser Website angekündigt.
Wie war es möglich, 35 Jahre lang die Gehälterspirale zu überdrehen?
(Hier wurde der Text im März 2009 annulliert; siehe die Gründe am Textende.)
Der Kreislauf der Interaktion zwischen Politik, Lobby und Medien ist es also, was Deutschlands Wirtschaft in einem 3-Jahrzehnte-Prozess der kleinen Abwärtsschritte in den jetzigen Bankrottstatus führte.
Die heutige Massenarbeitslosigkeit hat in diesem Demokratieproblem ihren Ursprung.
Der Vorwurf der an sich zu unflexiblen oder gar arbeitsunwilligen Arbeitslosen ist ein Blitzableiter, um von den wahren Schuldigen abzulenken - diejenigen, die das Gemeinwesen führen und es nicht gut genug führen.
Arbeitnehmer, die man nachhaltig mangels Masse (von Arbeitsplätzen) an der Arbeitsaufnahme hindert, werden sich schließlich und natürlich in die zugewiesene Rolle einfügen. Das aber hat selten mit eigener Absicht zu tun, sondern.....- Die Analyse von typischen Verhaltensmodellen gehört zum Aufgabenbereich von Psychologie und Soziologie.
Dies Nebenproblem wird entfallen, sobald es wieder Arbeit für alle gibt. Denn dann sinkt der bisher noch einigermaßen respektierte Nichtarbeitende in seinem sozialen Umfeld auf die unterste Prestigestufe. Diese Sanktion wiegt schwerer als das Arbeitenmüssen.
Nachtrag 2009 (zum vorstehenden Text aus 2003, später nur leicht überarbeitet)
Die Krise 2007...2011 löst die nötige Neuorientierung aus.
Die beschriebene überdrehte Spirale der Fehlentwicklungen zerbricht, sobald außergewöhnliche sonstige Verwerfungen des Systems auftreten. Dies war Ende 2008 der Fall. Die seit etwa 1970 über Jahrzehnte hinweg aufgebauten verdeckten allmählich kumulierten Ungleichgewichte werden durch diesen Auslöser sodann beginnend 2007...2009 zun Abgleich gezwungen, bis eine neue gleichgewichtige Normalität erreicht wird. Was bis dahin geschieht, ist abhängig von der ökonomischen Intelligenz der Politik.
Unter Deutschlands politischen Entscheidern sind Personen mit wirtschaftlicher Fachkunde unterrepräsentiert. Es besteht die Gefahr vieler Fehlentscheide... bis die Gesetze der Ökonomie letztlich die Rückkehr zu einem neuen Gleichgewicht erzwungen haben werden.
Dieser Text wird als objektive Wahrheit angesehen.
Im März...April 2009 wurden auf dieser Website ziemlich alle Texte gelöscht, die Meinungen darstellen und nicht objektiv belegbar sind. Das Vorgetragene soll wissentschaftlich basiert und beweisbar sein.
Der vorstehende Text wird von Ideologie-Vertretern möglicherweise stattdessen als Meinung angesehen werden, nicht als objektiv richtig. Bei der Siteverwaltung von vox7.com besteht aber die Auffassung, dass dieser Text objektiv richtig ist und in allen wesentlichen Punkten absolut wahr ist und deshalb bleiben darf. Und wie ist Ihre Meinung?
"Und wenn sie nicht gestorben sind, so streiten sie heute nach, welche Wahrheit die richtige Wahrheit ist."
Internet-Adresse dieses Textes :
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Weitgehende Löschung der langen textlichen klar gegliederten Analysen auf vox7.com erfolgte Anfang 2009. Von bis zu 20 Seiten langen Texten pro Thema sind meist nur Titel und minimale Reste verblieben. Vorher 2003...2009 war ausführliche wissenschaftlich rationale Definition für Optimalpolitik auf vox7.com. Löschungsgrund war fehlende finanzielle Förderbereitschaft seitens der Bürger, siehe die Startseite vox7.com
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