C.1. Der Staat ist im Zustand von ,,verschleppter Insolvenz'':
Man stopft Löcher, fälscht die Zahlen und belügt alle Welt, daß paradiesische
Wunder bevorstehen und alles richten werden.
Die volkswirtschaftlichen Hauptgrößen sind nun derart extrem
aus dem Gleichgewicht geraten, daß das stattfindet, was man bei Unternehmen
,,verschleppte Insolvenz'' nennt:
Statt die Ursachen frontal anzugehen, repariert man mit Pflästerchen
an allen Ecken und Enden und wartet im übrigen
auf ,,göttliche Hilfe'' - möglicherweise 20... 30 Jahre lang.
Der im Prinzip drohende große Wirtschaftszusammenbruch auf Staatsebene
wird glücklicherweise letztlich wohl nicht stattfinden.
Menschen versuchen spätestens dann aus der Grube herauszuklettern,
wenn sie schon hineingefallen sind.
Niemand will in der Grube bleiben und dort verhungern.
Wenn Deutschland noch tiefer in die Grube fällt, wird es sich irgendwann
schon fangen. Nur... wie tief muß man noch fallen, bis die Bürger
endlich beginnen, die schuldigen Politiker von ihren Posten zu verjagen
und die schuldigen Tarifvertrags-Lobbies offen anzuschuldigen?
C.2. Die Politik kuriert Symptome statt Ursachen - ...noch 30 Jahre lang?
Das jetzige Verhaltensmodell der Politiker - medienunterstützt -
lautet, durch alle erdenklichen
Massnahmenbündel an den Symptomen zu kurieren statt die tieferen Ursachen zu beseitigen.
Wenn Leute regieren, die nicht richtig begreifen, was und wie sie eigentlich regieren,
ist jede Menge Unsinn garantiert.
Es kann 20...30 Jahre dauern, bis im Wettstreit dilletantischer Maßnahmenbündel letztlich
das Fundament wieder stimmt.
C.3. Wirtschaftlicher Sachverstand ist entweder überall in einer Regierungsmannschaft
oder aber gar nicht.
Einem Außenminister kann man zwar einen Posten in Brüssel andienen,
um vielleicht endlich einen zu bekommen (siehe Presseinformation um 2004).
Wirtschaftlicher Sachverstand ist aber viel schwerer in eine Regierungsmannschaft einzuführen.
Denn entweder ist die gesamte Regierung und Partei
von ökonomische Fachkunde geprägt - oder aber alles droht in Dilletantismus zu entarten.
C.4. Die Zeit verstreicht und macht die Fehlentwicklung zunehmend irreparabel:
Die Krankenversicherer werden immer mehr immer weniger zahlen,
die Renten werden immer mehr auf immer weniger gekürzt,
die Arbeitslosigkeit wird natürlich nicht rasch sinken,
die Kinderzahl wird erst 30 Jahre später wieder das Absterben der Nation aufhalten,
die Bürger müssen für immer weniger Strom immer mehr bezahlen;
... usw.usw..
C.5. Grund des Verschleppens: Die Angst, alles gründlich neu zu ordnen.
Und all dies nur, weil man Angst hat
vor einem nationalen Vertrag zur umfassenden sofortigen Neuordung der Situation.
Hätten Deutschlands Politiker nach dem Zweiten Weltkrieg genauso eingeschüchtert
und dilletantisch gehandelt, so hätten wir vielleicht heute noch die RM Reichsmark,
Lebensmittelkarten und Trümmerberge in den Großstädten?
C.6. Die Bürger sind zu überzeugen - und zwar so gut, daß den Gewerkschaften
keine Chance gelassen wird, die Neuordnung zu sabotieren.
Den Bürgern ist ein Pakt gegen Massenarbeitslosigkeit nahezulegen, und zwar
so einsehbar gut argumentiert, daß die Gewerkschaftsvertreter eine Ablehnung
unter den Augen der Bürgergemeinschaft und der Medien schwerlich verantworten können.
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D. Alle nötigen Reformen kann man sofort haben. Dann können die
Renten hoch bleiben, die Gesundheitskosten der Bürger sinken,
die Massenarbeitslosigkeit ist umgehend behoben, die Haushaltsdefizite sind weg.
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Voraussetzung ist, eine nationale Reform zu gestalten, die
von einem Stichtag an alle aus dem Lot geratenen Parameter wieder
ins natürliche Gleichgewicht bringt.
D.1. Plötzlich werden alle wieder reicher und verlieren Sorgen.
Das Schöne an der Radikalkur ist, daß danach praktisch alle Bürger plötzlich
deutlich reicher sind: Ihr virtuelles Rentenkapital ist wieder vollwertig,
ebenso ihr Sparinvest und ihr Immobilienvermögen.
Auch werden vom Stichtag an praktisch alle Bürger mehr Realeinkommen haben,
weil die auf alle verteilten Umlagen für die Massenarbeitslosigkeit wegfallen.
Die wahre Arbeitslosigkeit ist etwa das Doppelte der statistischen,
also um 25 % oder mehr im Bundesdurchschnitt, etwa 12 oder mehr Millionen Mitbürger,
mit halb-arbeitslosen Gruppen und mit nichtarbeitenden Angehörigen etwa ein Drittel der Bevölkerung.
Nach dem ,,großen Ruck'', nach dem ,,Nationalen Vertrag'', produzieren diese alle
wieder mit. Dadurch werden die Einkommen der anderen von den Umverteilungs-Abgaben entlastet.
Das Realeinkommen aller Bürger wird als Folgeeffekt sehr rasch um etwa 10 % oder mehr steigen.
D.2. Besser eine Radikalkur wagen als 30 Jahre lang in schleichendem Niedergang verharren.
Das LIBRA-Konzept lautet, die Sofortlösung zu wählen, den ,,großen Ruck''.
Das erscheint besser als 20 bis 30 Jahre lang immer neue Massnahmenbündel zu schnüren,
immer neue Kommissiön-chen zu beauftragen
und die Bürger zwischenzeitlich für die Fehler der Politiker bezahlen zu lassen.
Kurz gesagt : LIBRA schlägt mutige Intelligenz vor statt
des nun vorherrschenden schwächlichen politischen Dilletantismus.
D.3: Ordnungspolitische Kompetenz ist nötig - und fehlt... aber kann sich wieder bilden.
Das LIBRA-Konzept erfordert ordnungspolitische Kompetenz,
wie sie in der Politik nur ein einziges Mal vorlag, bei der Währungsreform
und bei der Weichenstellung der Sozialen Marktwirtschaft
mit der Folge des ,,Wirtschaftswunders'' der 50er Jahre bis etwa 1967.
Eine ausreichende derartige ordnungspolitische und wirtschaftstheoretische
Kompetenz ist in den Führungsgremien der politischen Parteien
gegenwärtig nicht ausreichend vertreten oder jedenfalls ohne ausreichenden Einfluss.
D.4. Deutschlands Schwanken zwischen ,,Sozialismus'' / ,,sozialer Marktwirtschaft''
hat Tradition.
Konrad Adenauer sagte zum ,,Wirtschaftswunder'' der Nachkriegszeit viele Jahre später:
Nach den Erfahrungen mit der Rolle der Industriellen
im Nazi-Reich wollte man eigendlich in der CDU einen moralischen Neuanfang,
eine verstaatlichte Industrie oder ähnliches. (Das Grundgesetz enthält tatsächlich bereits
entsprechende Ermächtigungen.)
Doch dann, so Adenauer, habe das beim kompetenten
Ludwig Erhard mit der Währungsreform so gut geklappt, da hätten die Nichtfachleute
ihm freie Hand gelassen mit seiner ,,Sozialen Marktwirtschaft''.
Grünes Licht also auch für deren theoretischen Kopf Professor Müller-Armack, Köln.
Ein freundliches sachfremdes Detail:
Von letzterem führt die generationenübergreifende Übermittlung
der Meinungen zum jetzigen Initiator des LIBRA-Konzeptes.
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E. Der nötige ,,Nationale Vertrag'':
Wie LIBRA Liberal-Soziale Bürger-Union i.Gr. den Parteien
Schützenhilfe bei dieser Aufgabe leisten könnte (-'VEW-ACTV -)
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E.1. Das LIBRA- Benotungssystem für Wahlkandidaten- Qualität.
LIBRA sucht nach Bürgern, die die Verbreitung
der parteilosen LIBRA-Strategie der außerparlamentarischen Opposition mitzufinanzieren bereit sind:
,,Ein System der Notenvergabe an Parteien und Wahlkandidaten zur
Messung der Reformkraft für die fundamentale Sofort-Neuordnung.''
E.2. Sofern die Parteien das LIBRA-Konzept nicht wollen, so gewinnt es hierdurch an Gewicht.
(1) Verzichten Parteien weitgehend auf von LIBRA erörterte unumgängliche Reformen,
so könnte LIBRA zu einer wählerbeeinflussenden Bürgeraktion werden.
Umso besser für die Ziele von LIBRA.
E.3. Sofern Parteien das LIBRA-Konzept wollen, so gewinnt es ebenfalls an Gewicht.
(2) Adoptieren die Parteien einen wesentlichen Teil der Vorschläge,
so hat LIBRA wenig Aussicht, viele aktive finanzierende Mitstreiter zu gewinnen.
Umso besser aber wäre es für die Ziele von LIBRA.
Also gleichgültig, wohin die politische Reise der Parteien geht,
LIBRA hat etwas Aussicht, das selbstgesetzte Ziel einer fundamentalen Neuordnung zu fördern.
E.3. LIBRA ist unabhängig von politischen Parteien.
LIBRA steht keiner politischen Partei nah, weder sichtbar noch indirekt.
Alle demokratischen Parteien können unsterschiedslos durch LIBRA Reformberatung erhalten,
wie die sofortige fundamentale Neuordnung in den wesentlichen Details
realistisch konzipierbar ist und welche Fachleute aus dem Mitgliederkreis
der jeweiligen Partei dafür berufen werden könnten.
Ob irgendwann eine Partei davon Gebrauch machen wird,
ist zur Zeit nicht beurteilbar und ist auch nicht sehr bedeutsam.
Wichtig ist, daß es allen Parteien mit demokratischer Tradition angeboten wurde.
Anmerkung: Gesprächsbereitscht besteht nicht für Parteien,
die in ihrer Tradition den zerstörerischen -ismen des vorigen Jahrhunderts
nahestehen: Die kriminellen Links-Diktaturen von DDR bis China kosteten etwa 80 mio. Menschen
das Leben, die kriminellen Rechtsdiktaturen von Nazi-Deutschland bis Franco-Spanien
kosteten etwa 40 mio. Menschen das Leben. Es gibt hier keinerlei
Bereitschaft, das eine oder das andere der Systeme als krimineller oder aber als weniger
kriminell einzustufen. Wer sich in eine dieser zwei kriminellen Traditionslinien einzureihen wagt,
dem gegenüber gibt es kein Verständnis.
E.4. LIBRA bleibt neutral gegenüber Parteien.
Die extrem wichtige Benotung von Parteien wird durch
eine solche eventuelle beratende Kooperation nicht beeinflusst.
Die Benotungsregeln werden fortlaufend ausgebaut in Richtung auf objektive
gut verifizierbare Kriterien.
Die Benotung von Wahlkandidaten wird weitmöglichst
unabhängigen Journalisten überlassen.
Ferner werden Wählern Hilfen zur objektiven Selbstbenotung zur Verfügung gestellt.
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