Innovation? Wirtschaftsförderung? Zukunftstechnologie? Dynamik? Gründung? Hausbank? KfW? Förderbanken? Finanzierung? Eigenkapital? Darlehn? - Eine Kernfrage des VOX7-Konzeptes lautet:
Und wie neue Dynamik?
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A.0. Vorbemerkung, eingefügt März 2009
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A.0.a. Text blieb komplett:
Die meisten Texte auf vox7.com, Texte des Jahres 2003, wurden März 2009 auf einen Bruchteil reduziert. (Näheres hierzu ist am Textende vermerkt.)
Dahingegen blieb der Text zum hier behandelten Thema erhalten, weil nun besonders aktuell. Hier unter A.0. wurden einige Vorbemerkungen neu eingefügt:
A.0.b. Wie seit Ende 2008 allgemein bekannt ist, bestand die Haupttätigkeit der Förderbank KfW nicht in Wirtschafts- ,,Förderung'' in dem Sinn, wie Journalisten und also Bürger es zu wissen meinen. Die Haupttätigkeiten waren die Koordinationen gewaltiger Finanzströme. Untergegangen sind hierbei gewaltiger Vermögenswerte der Steuerzahler. Ursachen-Mischung: durch Dilettantismus und/oder Überforderung der Intelligenz und/oder Kasino-Mentalität.
Teils war das im Kasino-Stil über die dominierte IKB. Teils waren es Forderungs- Transaktionen im Verlustsegment der Landesbanken. Teils... der Autor erspart Ihnen hier eine lange Liste. Der Fall unserer Politiker als Banker ist ein hoffnungsloser gewesen seit Bestehen der Republik.
Die Schuld, die die KfW-Führung hier durch Vernichtung von Steuerzahler- Vermögen auf sich geladen hat, ist ,,unermesslich'', nämlich im wahren Wortsinn nicht mess-bar. Die Politik verteilt das Chaos-Ergebnis in dosierter Form zeitlich, ferner über den SOFFIN Rettungsfonds, ferner über Verlusttragung aus den Länderkassen.
A.0.c. Die gewaltige Menge aller abgelehnten Anträge auf ,,kleine Technologieförderung'' (bis maximal 30 000 Euro) liegt vermutlich unterhalb von 1 % des international oder in anderer Form ,,verbrannten'' Steuerzahlervermögens der KfW. Eine 100-%-ige Bewilligung aller Anträge hätte in Deutschland einen gewaltigen Innovationsschub ausgelöst - und wäre bei beeigneter Konzeption vermutlich sogar ein Gewinngeschäft für die KfW geworden.
Hierdurch behält der nachstehende Text seine dauerhafte Aktualität und bleibt dauerhaft an dieser Stelle.
A.0.d. Gegenmeinungen können wirksamkeit vorgetragen werden:
Jedermann, der gewichtige Gegenargumente hat, die Förderstellen zu entschuldigen, hat seit 2008 Recht und Möglichkeit, den Ausführungen von vox7.com begründet zu widersprechen. Er wird gebeten, Textseiten zu bilden auf infos7.com (oder volxweb.com). Irgendwo im Text muss das Wort ,,Förderbank'' vorkommen.
A.0.d. Alle bisherigen Ausführungen zu ,,Förderbank'' sichten?
auf Deutschlands Site für Krisenanalyse : infos7.com
ins Suchfeld rechts oben: Förderbank
Nun folgt der Text aus 2003. Genießen Sie, heute etwas aus 2003 zu lesen, was erst jetzt durch die Ereignisse Ende 2008 seine volle Brisanz erhält.
A. Die Probleme der Wirtschaftsförderung
Staatshaushalte gesundet - und wie neue Dynamik?
Durch Innovationsförderung für Experten (-'VES-DYNA -)
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A.1.a. Die allgemeinen Missstände bei der staatlichen Geldverteilung.
Das Problem ist: Technologie- Innovationsförderung geht in der EU und in Deutschland überwiegend
nicht direkt an Technologie- Experten.
Ganz allgemein gilt für staatliche Geldverteilung:
Das mühselige Opfer der anderen Steuerzahler geht zu oft in Apparatschik-Großzügigkeit
an immer gleiche Empfänger- oder Vermittlerkreise,
teils sogar an ein graues Einschleusergewerbe der professionellen Subventionenjäger.
Zu oft wird es nach Gießkannenmethode großzügig verschenkt an bürokratisch
ausgewählte Gruppen, weil die Verteiler dann keine persönliche Verantwortung tragen.
A.1.b. Die Wichtigkeit der Innovationsförderung.
Hochlohnländer können nur durch Technologie-Vorsprung die Vollbeschäftigung
erlangen - also Deutschlands Kernproblem dieser Jahre.
Deutschland ist perfekt ... in den Technologien von 1900.
Es verliert aber den Anschluss an die Technologien der Zukunft.
Tiefere Wurzel des Problems:
Der deutsche Kulturkreis ist unverändert tiefgreifend traumatisiert durch
zwei verlorene Weltkriege zu den hier ausgetragenen historischen
säkularen Konflikten der ...-ismen. Er leidet deshalb unter Zukunftsangst,
statt die Chancen der Zukunftstechnologie aktiv wahrzunehmen.
Vollendet wurde der Niedergang durch die schrittweise Abschaffung
der Sozialen Marktwirtschaft seit etwa 1970,
durch die Errichtung eines die Unternehmer bürokratisch terrosierenden Superstaats
und durch die Umverteilung
des Eigenkapitals von den investierenden Unternehmern zu den konsumierenden Arbeitnehmern.
Dieser jetzige Scherbenhaufen der Massenarbeitslosigkeit hätte durch
Technologieförderung verhindert werden können. Ein Land, das zu Zukunftstechnologien
führend ist, darf sich über die Innovatoren-Sondergewinne ein überhöhtes
Gehaltsniveau erlauben und Vollbeschäftigung beibehalten.
Geld zur Technologieförderung fehlte nicht in Deutschland (DE- und EU-Mittel).
Wegen ihres zwangsläufigen Dilletantismus zur Unternehmerrolle waren die Angestelltenkulturen
der Förderstellen aber überwiegend überfordert, das Geld an die Richtigen zu geben.
Deutschland droht langfristig zum zukünftigen Technologie-Museum der Erde zu verkommen,
und zwar letztlich wegen der mehrheitlichen Unfähigkeit der Förderstellen,
das Geld an die Richtigen zu geben.
A.1.c. Was Sie von Ihrem Wahlkandidaten verlagen sollten.
Verlangen Sie deshalb von Ihrem Wahlkandidaten das Versprechen, dafür zu streiten,
daß Steuergelder für Technologie und Innovation nur noch direkt an die
betreffenden Fachleute und Experten bzw. deren Kleinunternehmen gehen sollten
(bestehende Unternehmen oder Neugründungen).
Heutzutage erhält ein Langzeitarbeitsloser leicht Finanzförderung (,,ICH-AG''),
aber ein in Unabhängigkeit erfahrener Technologieexperte erhält normalerweise nichts.
Das jetzige System finanziert Techologie-Expertenarbeit vorwiegend nur nach
Unterordnung unter einen das meiste Geld verdienenden ,,Parasiten'' des Experten.
Reichen Venture-Capital- Spekulanten werden unvorstellbar große Summen
aus Ihren Steuergeldern gewährt, um die Reichen noch reicher zu machen.
Für die technologischen Experten verbleiben ein paar Gehalts-Almosen,
damit sie ihre Marionettenrolle als Reichmacher der Spekulanten akzeptieren.
Ihr Wahlkandidat muß glaubwürdig sein Engagement
gegen diese unvorstellbaren Missstände des vorwiegenden Verbrennens unserer Steuergelder
für Technologie-Phantome versprechen: ,,Das Geld muß zukünftig direkt an Experten gehen.'' -
Verspricht Ihr Wahlkandidat dies, so kreuzen Sie ihm diesen Punkt an, andernfalls nicht.
A.2. Die Verankerung der Innovationskraft in der Kultur.
Die technologische Innovationskraft ist komplex verankert in der jeweiligen Kultur
und ihrer neueren Geschichte,
Diese technologische Innovationskraft ist ausschlaggebend für den begonnenen
weltweiten Wettbewerb der Kulturen.
Hinzu tritt deshalb ganz pragmatisch die Frage der Optimierung der aktuellen Förderpolitik.
Wegen seiner Schlüsselbedeutung wird dies Thema nachstehend besonders ausführlich behandelt,
und zwar mit den angegebenen zwei grundverschiedenen ausschlaggebenden Komponenten:
- a) gesellschaftliche Verankerung und Auswirkung der jüngeren Geschichte;
- b) konkrete Gesichtspunkte der aktuellen Innovationsförderung.
A.3. Die Richtung wird vorggeben durch die pragmatische Frage:
Wie konkret vorstoßen zu breiter Dynamik nach der
Gewöhnung an müde Jammerjahre in Deutschland?
Gesetzt den Fall, die hohe Staatsverschuldung wird abgetragen durch Überflüssigwerden
der Bezuschussung des Sozialsystems (siehe andere Punkte des Gesamtkonzeptes -
fast die Hälfte der Haushaltsausgaben fällt weg).
Ferner können zeitverteilt nahezu 1 Million öffentliche Bedienstete
überflüssig werden durch Abschaffung des Vorschriften-Wahnwitzes.
Diese Arbeitnehmer finden höheres Einkommen und mehr Selbstbestimmung im Rahmen der
neuen Dynamik. Nämlich...
Die neuen Haushaltsüberschüsse können Zukunftstechnologien und Wissenschaft
finanzieren, breit gestreute korruptionsfreie Sofortbewilligung an engagierte individuell
geführte dynamische Kleinstrukturen.
Die Verweigerung von Beiträgen zum EU-Subventionen-Karussel spart Geld -
genau richtig für Subventionen dort, wo sie würdig durch Fleiß & Intelligenz
persönlich verdient sind und als Multiplikatoreffekt Boom auslösen.
A.4. Das Problem aber ist: Der Staat versagt schon jetzt bei der Innovationsförderung.
Technologie- Innovationsförderung geht in der EU und in Deutschland überwiegend
nicht direkt an Technologie- Experten.
Das Geld geht vorwiegend an einen immer gleichen Empfänger- oder Vermittlerkreis,
teils sogar an ein graues Einschleusergewerbe der professionellen Subventionenjäger.
Konkreteres zu diesem Thema der Wirtschaftsförderung ist auch HIER:
http://vox7.com/vue-fina-de.htm
Infolgedessen schafft der Staat kaum Innovationsförderung,
aber sicher schafft er gleichzeitig sehr viel Innovationsschädigung.
Das zerstört Hoffnungen auf eine sehr viel bessere Zukunft.
Die wichtigsten Gesichtspunkte dieser Problematik sind:
B. Deutschlands Technologie-Stärken und -Schwächen (-'VES-DYNA -)
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B.1. Deutschland ist perfekt ... in den Technologien von 1900.
Es verliert den Anschluss an die Technologien der Zukunft.
Hochlohnländer können nur durch Technologie-Vorsprung die Vollbeschäftigung erlangen.
Hier liegt Deutschlands Kernproblem dieser Jahre.
Denn der meiste heutige Exportruhm Deutschlands beruht auf alten Technologien.
Er beruht auf dem historischen Erbe aus Deutschlands technologischer Innovationskraft
und weltweit wirkenden Rolle der Wissenschaften um 1900.
Deutschlands heutige Teilnahme an den Technologien, die die Zukunft sein werden,
ist dahingegen zunehmend nur noch mitläuferhaft.
Sobald im asiatischen Raum ein breitgefächertes Technologie-Sprektrum
entstanden sein wird, wird Deutschland endgültig in einer Nebenrolle verbleiben,
sofern nicht aktiv gegengesteuert wird.
B.2. Deutschlands wundersame Exportstatistik ist ohnehin ein Papiertiger: Ist EU-verfälscht.
Die EU wird als Binnenmarkt betrachtet - nur nicht für die Export-Statistik der
deutschen Nation... Rund drei Viertel der deutschen Exporte gehen in die
Nachbarländer, Schwergewicht Frankreich. Das ist nicht mehr im eigentlichen
Sinn ,,Export''.
,,Export'' im eigentlichen Sinn ist nur, was trotz der
,,echten'' Barrieren nationaler Grenzen derart überlegen ist, das es sich im ,,echten'' Ausland
durchsetzt. Nur gut 10 % der deutschen Exporte gehen nach Nord- und Südamerika,
weitere gut 10 % nach Asien, knapp 2 % für das restliche Nicht-Europa.
Ein privilegiertes hohes Austauschvolumen zwischen Nachbarländern bedeutet vorwiegend,
daß man auch die gegenseitigen kleineren Kostenvorteile durch Barrieren-Fortfall nutzt.
Beschränkt man den Begriff der deutschen Exporte auf diejenigen im eigentlichen
Sinn, so bleibt zur Zeit wohl nur etwa ein Drittel der Summe der jetzigen Exportstatistik.
Deutschland ist bei dieser Sichtweise des weiteren wohl eher im absteigenden Trend
im Vergleich mit anderen exportintensiven Nationen.
B.3. Der deutsche Kulturkreis ist unverändert tiefgreifend traumatisiert
und deshalb zögernd beim Blick auf die Technologien-Zukunft.
Der deutsche Kulturkreis ist unverändert tiefgreifend traumatisiert durch
zwei verlorene Weltkriege - ,,der zweite 30-jährige Krieg 1914 bis 1945''.
Nach dem ersten 30-jährigen Krieg 1618-1648 dauerte es 200
Jähre bis zur Überwindung der Traumatisierung.
Derartige kollektive Wunden heilen nicht rasch.
Beide 30-jährigen Kriege haben gemeinsam:
Streitgegenstand war die zur jeweiligen Zeit in der jeweils bekannten ,,Welt''
bestehenden ideologischen Gegensätze. Um 1600 ging es um Kirche / Nation / Individuum,
um 1900 um Sozialstaat, Rassismus, Versklavung, Kollektiv / Individuum.
Es war beide Male ein totaler Vernichtungskampf ohne Trennung zwischen
militärisch / zivil. Gestritten wurde bis zur Erlahmung des militärischen Streitwillens.
Beide Male erfolgte sodann ein Einfrieren im Status quo,
während der Ideologien-Konflikt von da an nicht-militärisch weitergeführt wurde.
Die Besonderheit des zweiten Konfliktes 1914 bis 1945 aber ist:
Dieser Konflikt war im Ablauf und Endentscheid dominiert
durch technologische Innovationskraft. Deshalb hat er derart wesentliche
Nachwirkungen auf Deutschlands Verhältnis zu Zukunftstechnologien
- sowohl technologisch gesehen wie auch im Sinn einer Traumatisierung.
B.4. Deutschlands vorher führende Rolle zu Zukunftstechnologien der Zeit um 1900
und zu den zugehörigen Naturwissenschaften ging während der Austragung des Konfliktes
(1914-1990) verloren.
Konkret können die Verluste etwa wie folgt beschrieben werden:
- 2-malige Zerstörung der wirtschaftlichen und technologischen Kontinuität,
verstärkt durch ein Tätigkeitverbot der Siegermächte zu wesentlichen Wirtschaftszweigen
mit vorheriger Führungsrolle für Deutschland.
- Verlust von Territorium und generationenübergreifende
Traumatisierung durch Vertreibung und Kriegsopfer und Verringerung des Bevölkerungsgewichtes.
- Verlust des freien Austausches mit Osteuropa (noch heute nur ein Bruchteil von früher).
- Verlust von überschüssigem innovationswilligen Familienkapitalvermögen durch zweimaliges
Auslöschen des Geldwertes.
- Verlust vieler der Besten zu Wissenschaft und Kultur.
- Verlust des Glaubens in Staat und kollektive Moral, hierdurch
Minderung des Zukunftswillens.
C. Verminderung der Technologie-Dynamik
durch schlechte Wirtschaftspolitik. (-'VES-DYNA-b -)
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C.1. Vollendet wurde der Niedergang schrittweise seit etwa 1970 durch schlechte Wirtschaftspolitik
- Endegebnis Massenarbeitslosigkeit.
Vollendet wurde der Niedergang durch die schrittweise Abschaffung
der Sozialen Marktwirtschaft seit etwa 1970.
Die seither vielgerühmten SPD-Politiker Brandt und Wehner haben
diese gefährliche Wende historisch zu verantworten.
Sie und die ihnen zuarbeitenden Kreise haben damit den seither
voraussehbaren Trend zu heutiger Massenarbeitslosigkeit und beginnender Massenarmut
historisch zu verantworten.
Es bildete sich Ende der 60er Jahre eine effiziente und seither beständige
Wahlkampf-Allianz zwischen den meisten Gewerkschaften und der SPD.
Die SPD ,,bezahlte'', indem sie den Gewerkschaftsmitgliedern freie Hand ließ,
über ihre Vorstände zu hohe Einkommen zu erzwingen.
,,Zu hoch'' sind Einkommen, wenn sie von vielen Unternehmen nicht mehr erwirtschaftet werden
und dehslb gehäuft Entlassungen erzwingen, und zwar bis hin zur Auslösung von hoher
Gesamt-Arbeitslosigkeit im Land.
Die CDU konnte sich im Wahlkampfinteresse dem Gleichschritt nicht voll entziehen.
C.2. Teil-Enteignung der Unternehmer - schrittweise - 30 Jahre lang.
Durch gewerkschaftlich kanalisierten Druck
,,teil-enteigneten die Arbeitnehmer die Unternehmer'' in einem 30 Jahre dauernden Prozess.
Der allmählich fortschreitende Wegfall des Unternehmerkapitals
(politisch gewollte Umverteilung) führte zum Wegfall von - je nach Berechnungsweise -
20 bis 40 % der deutschen Arbeitsplätze.
Dies dauerte so lange (30 Jahre), weil die Unternehmen zunächst mit Investitionsschüben
reagierten, um zu teuer gewordene menschliche Arbeit durch Maschinen zu ersetzen.
Dadurch kam es über lange Zeiträume zu Zusatzarbeit für Maschinenproduktion
und Rationalisierung, was den schleichenden Niedergang statistisch verzögerte und verschleierte.
Da Verschuldung - national und international - es finanzierte, konnte es so lange gelingen.
C.3. Überlastung der Unternehmer - Reduzierung des Innovationswillens.
Verstärkt wurden die Probleme durch:
- eine immer schlimmer werdende Bürokratie und Zwangswirtschaft,
- eine unterschwellige Ächtung der Unternehmerrolle
- und durch den Fortfall der Vorteile auf Grund der frühere DM-Leitwährung.
Ein derart ramponiertes konfliktreiches Wirtschaftsgefüge ist nicht mehr optimal für
Zukunftstechnologien. Deutschlands Zukunftstechnologien leben überwiegend
nur noch im Sinn von Mitnahme-Effekten des Restes einer stolzen Vergangenheit.
Die neuen Innovatoren-Generationen zu neuen Technologien können frei wählen.
Nationale Landesgrenzen zählen nur noch wenig.
Für viele, die in Deutschland studieren, wird für ihr späteres Unternehmen
das eigene Land nicht die optimale Wahl sein.
D. Die wichtigste Chance zur Heilung der Probleme wurde vertan:
Technologieförderung gibt Geld meistens an die Verkehrten.
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D.1. Der zwangsläufige unternehmerische Dilletantismus der Angestelltenkulturen
der Förderstellen war und ist überfordert, das Geld an die ,,Richtigen'' zu geben.
Dieser jetzige Scherbenhaufen der Massenarbeitslosigkeit hätte durch
Technologieförderung verhindert werden können. Ein Land, das zu Zukunftstechnologien
führend ist, darf sich über die Innovatoren-Sondergewinne ein überhöhtes
Gehaltsniveau erlauben.
Es kann Vollbeschäftigung auf diese Weise dennoch beibehalten.
An Geld zur Technologieförderung fehlte es nicht in Deutschland (DE- und EU-Mittel).
Wegen ihres zwangsläufigen unternehmerischen Dilletantismus waren die Angestelltenkulturen
der Förderstellen aber überwiegend überfordert, das Geld an die Richtigen zu geben.
Deutschland droht langfristig zum zukünftigen Technologie-Museum der Erde zu verkommen.
D.2. Ab jetzt Fördergeld nur noch an die ,,Richtigen'':
Sie sollten von Ihrem Wahlkandidaten das Versprechen erwarten, dafür zu streiten,
daß Steuergelder für Technologie und Innovation nur noch direkt an die
betreffenden Fachleute und Experten oder deren Kleinunternehmen gehen sollten
(bestehende Unternehmen oder Neugründungen).
Heutzutage erhält ein Langzeitarbeitsloser leichter Finanzförderung
als ein in Unabhängigkeit erfahrener Technologieexperte.
... und ein reicher Venture-Capital-Spekulant erhält
aus den Steueropfern anderer Leute sehr leicht
unvorstellbar große Geldgeschenke, um noch reicher zu werden,
ein Technologie-Experte für seine hochqualifizierte Eigenarbeit aber nicht.
Subtile Mitursache ist die deutsche Erschwernis der Bilanzierung von
eigener Entwicklungsarbeit. Dahingegen kann der Venture-Capital-ist den Einkauf
der fremden Vorleistungen bilanzieren und also finanzieren.
Ergebnis dieser und anderer Irrationalitäten:
Das jetzige System finanziert Techologie-Expertenarbeit vorwiegend nur nach
Unterordnung unter einen ausbeuterischen Parasiten des Experten.
Der preiswerte fachliche Kern der Sache wird zu diesem Zwekc durch
einen Wust der teuren Unternehmensveräutschung auf ein Vielfaches verteuert.
Hierdurch sinkt aber die Effizienz der Fördergelder auf Werte nahe Null.
Schlimmer noch:
Ein primitiver Geldreichtum wird als hochwertiges Technologie-Eigenkapital anerkannt.
Eigene Technologie-Vorarbeiten des Experten aber werden im Prinzip mit 0 taxiert.
Die Ruinierung der Innovationsgeistes durch Technologie-Förderstellen ist
insoweit Wahnwitz, aber mit Methode.
D.3. Parlamentarier sollten echte Technologieförderung erzwingen.
Ihr Wahlkandidat sollte glaubwürdig sein Engagement
gegen diese unvorstellbaren Missstände des vorwiegenden Verbrennens unserer Steuergelder
für Technologie-Phantome versprechen: ,,Das Geld muß zukünftig direkt an Experten gehen''
(bestehende Unternehmen oder Neugründungen).
Wer Wissen und Vorarbeiten einbringt,
hat also ,,Eigenkapital'' und hat Anspruch auf Geld für die Durchführung.
Es besteht also kein Grund, ihm einen Einschleuser und Parasiten aufzuzwingen
(,,Beteiligungsunternehmen'', ,,Business Angle'' oder was auch immer):
daß Korruption normalerweise nur ausufern kann, wenn die Förderbank-Mitarbeiter
auf Einschleuser- Mitwirkung bestehen dürfen, ist offenkundig.
Solche Erpressung der technologisch an vorderster Front Arbeitenden
zum Dulden von Parasitismus und möglicherweise Korruption muß abgeschafft werden.
Die Details des WIE mag jeder Wahlkandidat selbst bestimmen.
Nur die Gesamtregel muß er zusichern:
,,Geld aus unsern Steuern für Innovation nur noch
ganz direkt an Forscher, Ingenieure, Eigenunternehmer,
nicht mehr zugunsten der Bankkonten von Venture-Capital-Unternehmen,
Business Angels, Vermittlern, Hausbank-Provisionen, IHK-Provisionen usw..'' .
E. Konkrete Empfehlungen für Innovationsförderung. (-'VES-DYNA-E -)
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Wie kann man breitgestreute Innovationsfinanzierung erreichen
ohne die üblichen Korruptionsquoten von 30 bis 100 % der Bewilligungen?
Möglich ist bei vielen kleineren Gründungen von Technologie-Unternehmen,
die Darlehnsvalutierung Zug um Zug mit Verpflichtungen der Nebentätigkeit zu Lehre,
Information und Gemeinnutz zu verbinden.
Dies ermöglicht, Schluss zu machen
mit dem üblichen Finanzplan-Wahnwitz für Technologie- Dalehnsbewilligung.
Die zu diesem Gebiet völlig überforderte Staatsbürokratien
und Angestellenhierarchien der Banken versuchen durch die
Überbürokratisierung der Antragstellung in Wahrheit vorwiegend die eigene Karriere zu sichern.
Wer nach Richtlinien abhakt, riskiert die Karriere nicht
wegen einer großen Zahl von Darlehnsausfällen.
Dies realitätsfremde Ritual der aufgehäuften formvollendeten
Dossiers führt zu zuviel Einschleusergewerbe und Korruption
statt zu Geld für beste Unternehmer, Erfinder und Kreative.
Diese Kultur mit Endstation ,,Fördergeld-Korruption'' ist zu beenden.
Endlich müssen Subventionen direkt erfolgen an die ,,Besten der Nation''.
F. Der Vorwurf: Fördergelder für ,,Einschleuser'' statt für Experten?
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F.1. Vorgeworfen wird oft, Innovationsförderung gehe in der EU und in Deutschland überwiegend
nicht direkt an Technologie- Experten.
Die Förderregeln und Förderbanken haben nach Meinung dieser
Kritiker ein regelrechtes Ritual einorganisiert.
Dessen subtile Bestandteile bewirken möglicherweise im Endeffekt,
daß die Experten praktisch nie Geld direkt erhalten.
Die Experten werden, so lautet ein häufiger Vorwurf,
gezwungen, sich mit einer der verschiedenen Kategorien von Einschleusern zu präsentieren.
Diese ,,Einschleuser'' - insbeondere Venture-Capital-Unternehmen aller Schattierungen -
seien, so heisst der Vorwurft, großenteils Stammkunden der Förderstellen.
Inwieweit dies wahr ist oder Übertreibung, ist nur feststellbar
durch statistische Analyse der einzelnen Förderstelle für die letzten Jahre.
F.2. Der Vorwurf zur Fehlleitung von Fördergeld lautet des weiteren:
,,Man kennt sich, man versteht sich, man vertraut sich...
Herrlich - man könnte es kaum besser organisieren für wundersame Massen-Korruption.''
Hier sind ein paar Textauszüge aus dem polemischen Vorwurf:
(a) ,,Obgleich die Hausbankpflicht nicht unter ,Einschleusergewerbe' genannt werden darf,
schließt dies den Kreis der zirkulären Klüngelei.''...
(b) ,,Schließlich wissen alle auch:
Man braucht Gutachten der IHK und der sonstigen Kammern, Stellungnahmen von Verbänden,
Hausbankempfehlungen, Finanzpläne, Studien, Texte, Listen, Nachweise...
Bei dieser Anhäufung von ,Nachweisen'
verdienen alle mit, und dadurch ziehen alle am gleichen Strick.
Wegen der hohen Kosten für Nachweise bleibt für den Erfolg des Technologieprojektes
selbst vielleicht viel zu wenig - aber wen kümmert das, da das Geld
ja ohnehin vom Steuerzahler genommen wird?''...
(c) ,,Sobald die Papierberge derart groß sind, daß keiner mehr begreifen kann,
worum es eigentlich im Kern geht, ist die Sache reif für die Zusage.
Sobald gewährleistet ist, daß alle Spielteilnehmer im Unterlagenberg
genug angehäuft haben, um sich gegen Vorwürfe bei Totalverlust der
Steuergelder entlasten zu können, ist es reif für die Auszahlung.''...
(d) ,,So verbraten die eingespielten Angestelltenhierarchien untereinander
das Geld der Steuerzahler - wobei es nicht völlig zu vermeiden ist,
daß ein paar Krümel übrigbleiben für die Experten.''...
(e) ,,Sodann starrt der helle Haufen dieser funktionslosen Mitverdiener
auf die unterbezahlten Experten, ob diese die Karre aus dem Dreck zu ziehen
schaffen mit fleißiger Arbeit, mit Ehrgefühl und Anstand.''...
(f) ,,Klappt das makabre Spiel nicht, so kennen die beteiligten anderen die Spielregeln:
Die Verluste so verschieben, daß keiner der Spielteilnehmer einen Klacks
bekommt in Sachen Karriere, Ruf, Luxusvilla, Luxusauto.
Wer diese Spielregeln verletzt, braucht sich nicht mehr blicken zu lassen.''...
(g) ,,Kriegt man die Verluste wirklich nicht weg, so muß eben auf die
Schnelle ein neues Projekt konstruiert werden.
Die neue Firma zahlt aus den neu
erhaltenen Steuergeldern an die untergehende Erstfirma
für ein Gutachten oder sonst etwas einen Betrag, der die Lücke schließt.''...
Kommentar zu (a) bis (g):
Es bedarf keiner Frage, daß die Förderstellen und Venture-Capital-Unternehmen
nicht bereit sein werden, sich in dieser angriffslustigen Beschreibung wiederzuerkennen.
F.3. Technologie-Geld vom Steuerzahler bekäme nach diesen Vorwürfen
zur Prozedur nur, wer schon welches hat...
und die fleißigen Experten nach Strich und Faden ausbeuten könnte...
Der Vorwurf lautet alles summarisch betrachtet:
,,Krümel für die Experten, Vermögen für die Einschleuser.''
Der Vorwurf gipfelt in der Erwägung:
,,Und je mehr Geld jemand vom Steuerzahler geschenkt erhielt, desto besser schafft
er den nächsten Förderakt.
Denn je mehr er bisher schon einkassiert hat, desto besser ,garantiert
er die Gesamtfinanzierung' des nächsten Projektes.
Dieser filzokratische Wahnwitz hat also System...
... und die Misserfolge in Menge verschleiert man durch
die Verkettung der Förderungen, durch Abschieben von der EU auf die Region,
von der Region auf die EU, durch in-die-Pfanne-Hauen
öffentlicher Bürgschaften... etc.etc.etc...
Also oft ein totaler Morast von Filzokratie, oft
Korruption,
oft eine ekelhafte Schmierenwirtschaft,
und dies alles einorganisiert und verschuldet von Politikern & Co. .''
Verlangt man von Formulierern solcher Vorwürfe, Beweis anzutreten,
so lautet die Antwort etwa wie folgt:
,,Da die Förderstellen nicht ausreichend viele Zahlen veröffentlichen,
kann man Beweis nur durch bestimmte Formen der Strafanzeige erreichen.
Niemand kann Geld damit verdienen, dies auf sich zu nehmen.''
Bliebe nur die Möglichkeit von flächendeckenden Nachkontrollen
seitens der Staatsanwaltschaft.
Zwar ermittelt die Staatsanwaltschaft gewiss, sofern sie Grund
zu einem Anfangsverdacht hat, beispielsweise bei Merkwürdigkeiten einer Insolvenz,
bei anonym erhaltenen Bestechungsquittungen u.a.m..
Flächendeckende Nachprüfungen sind wohl nur möglich, sofern die
politische Führung dies anweist und trägt (ministerielle Anweisung).
Sofern wie meist alle maßgeblichen Parteien bestimmte Risiken nicht
ausschließen können, wird es natürlich nie eine derartige Anweisung geben.
- Was tun?
G. Technologie- Innovations- Förderung nur noch an Experten.
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Verlangen Sie von Ihrem Wahlkandidaten, daß er alles ihm Mögliche unternehmen wird
in Richtung auf die folgende Neureglung:
daß die Förderstellen Geld nur noch unmittelbar an die Arbeitenden geben
dürfen, also an Experten, Wissenschaftler, Ingenieure, ,,Köpfe''.
G.2.. Natürlich kann man die Geldverluste dann nicht mehr in der Masse verschleiern.
Die Lösung: Vergütung für Leistungen.
In Fällen, in denen eine rein finanzielle Sicherstellung der Gesamtfinanzierung fehlt,
gibt es eine Jahrtausende lang bewährte Lösung:
Die Auflage von Lehre, Forschung oder Dienstleistung
als sichere Gegenleistung für das Geld.
Wer Geld will und Experte ist, dem kann man das Geld nicht immer für
ein noch ungewisses neues Unternehmen leihen.
Aber Ernsthaftigkeit und Verlässlichkeit fehlen regelmäßig nicht,
und die benötigten Summen sind meist in Größenordnung von höchstens 12 Gehältern.
Also kann man Geld manchmal vielleicht besser als verlorene Subvention
geben, beispielsweise je nach Förderobjekt
für Lehraufträge, Seminare, Veröffentlichung
von Ergebnissen, Publizierung, Betreuung von Informationsarchiven im Internet u.a.m..
Wenn der Empfänger damit in Wahrheit sein Eigenunternehmen finanziert - umso besser.
Natürlich erfordert dies ein fachlich
und technologisch sehr intelligentes Personal der Förderbanken:
Auch-Naturwissenschaftler statt der Nur-Bankkaufleute,
Auch-Ingenieure statt der Gründungs-,,Berater'' aus der Marketingschule... -
Aber diese Entwicklung in Richtung auf echte Intelligenz
bei den Förderbanken ist ohnehin wünschenswert.
Internet-Adresse dieses Textes :
vox7.com/ves-dyna.htm
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Fachlich werthaltige Analysen können Wissenschaftler und sonstige Fachleute dieses Themas einfügen auf volxweb.com
Weitgehende Löschung der langen textlichen klar gegliederten Analysen auf vox7.com erfolgte Anfang 2009. Von bis zu 20 Seiten langen Texten pro Thema sind meist nur Titel und minimale Reste verblieben. Vorher 2003...2009 war ausführliche wissenschaftlich rationale Definition für Optimalpolitik auf vox7.com. Löschungsgrund war fehlende finanzielle Förderbereitschaft seitens der Bürger, siehe die Startseite vox7.com
Fördervorschläge bitte an:
ok @ vox7.com
Info über Förderung: auf volxweb.com . dort Suche: Copfin
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Wahlbürger, benoten Sie Ihre Politiker! vox7.com/v
LIBRA Liberal-Soziale Bürger-Union: Politik mit Intelligenz statt Glotze:
vox7.com
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